Transponder – herausfordernde Vielfalt

Ein Transponder besteht aus einem Chip und einer Antenne. Im Chip integriert sind Steuerlogik, Speicher und Energieaufbereitung. 

Grundsätzlich sind 3 Transponder-Typen zu unterscheiden: 

  • Passive Transponder; ohne eigene Stromversorgung
  • Semi-aktive Transponder; die interne Batterie dient der Stromversorgung der internen Logik (Speicher-Bearbeitung), allenfalls zur Speisung von Sensoren (z.B. Temperatur-Logging). Kommunikation mit dem Leser ist nicht batteriegestützt.
  • Aktive Transponder; die interne Batterie speist die interne Logik und unterstützt aktiv die Kommunikation mit dem Leser. Oft werden zusätzlich Sensoren gespeist (Temperatur, Feuchtigkeit, Beschleunigung, etc.) 

Meist werden passive Transponder ohne eigene Stromversorgung eingesetzt. Die benötigte Energie wird dem Antennenfeld entnommen. Sobald der Spannungspegel genügend hoch ist, beginnt – gesteuert von der Steuerlogik – der Prozess des Datentransfers: Die Transponder-Antenne strahlt die Daten aus dem internen Speichermodul ab. Zur Gewährleistung der Datensicherheit werden für den Datentransfer fehlererkennende Codes eingesetzt. 

Die Übertragungsprotokolle und die Technik der Datenübertragung sind für die meisten Systeme ISO-normiert (z.B.: ISO15693, ISO18000).Die interne Speichereinheit kann als ROM (read only memory) oder als EEPROM (electrically erasable programmable read only memory) ausgebildet sein, je nachdem, ob der Transponder nur zur Identifikation oder zusätzlich als veränderbarer Datenträger verwendet wird. Entsprechend sind je nach Anwendung unterschiedliche Speichergrössen von 64 Bit bis 64 KBytes erhältlich.

Wir bieten Transponder verschiedener Hersteller an. Gerne evaluieren wir die passenden für Ihre spezifische Anwendung.