AIMSOC®

Produktion

Ein Auftrag legt für jedes Werkstück fest, welche Vorgänge es durchläuft und welche Komponenten darin verbaut werden.

Bleistiftskizze: eine Person mit Schutzbrille und hochgekrempelten Ärmeln beugt sich über eine Werkbank und hält mit beiden Händen eine kleine Komponente über ein offenes rechteckiges Gehäuse, das auf der Bank steht. Über und hinter dem Gehäuse schweben weitere Komponenten in der Luft (zwei flache Deckplatten, mehrere Schrauben, ein Steckerblock und ein Winkel), jede durch eine dünne senkrechte Linie mit ihrem Platz verbunden. Die Komponente in ihren Händen leuchtet blau, das Licht fällt auf ihre Hände und auf den Rand des Gehäuses. Dahinter sind eine zweite Werkbank, ein Rollwagen mit Kisten und das Dachgebälk der Halle schwach angedeutet.

Überblick

Das Modul Produktion bringt AIMSOC® an die Werkbank. Ein Produktionsauftrag legt den Arbeitsplan fest, den jedes Werkstück durchläuft, und begleitet die Arbeit am Arbeitsplatz. Für jedes Werkstück hält AIMSOC® dann fest, wer es gebaut hat und aus welchen Komponenten.

Funktionen

  • Bildschirmfoto der Vorgänge eines Arbeitsplans, je einer pro Zeile. Die Spalten sind Position, Aktivität und Status. Vier Zeilen laufen von 001 bis 004 (Heften, Schweissen, Sichtprüfung und Strahlen), unter jedem Namen steht eine eigene Nummer. Die erste trägt eine grüne Markierung «Abgeschlossen», die drei übrigen eine gelbe «Neu», und jede dieser drei endet in einer Plus-Schaltfläche.

    Festlegen, wie ein Werkstück gebaut wird

    Der Arbeitsplan legt fest, welche Vorgänge an einem Werkstück auszuführen sind und in welcher Reihenfolge sie aufeinander folgen.

  • Bildschirmfoto der Positionen einer Stückliste, je eine pro Zeile. Die Spalten sind Position, Asset-Typ und Status. Drei Zeilen laufen von 001 bis 003 (Headunit, Instrumententafel und Mittelkonsole), unter jedem Namen steht ein Kürzel. Die ersten beiden sind grün markiert, eins von eins verbaut, die dritte gelb, null von eins. Die zweite Zeile ist aufgeklappt, und der Streifen darunter zeigt die zugewiesene Komponente: Datum und Uhrzeit der Zuweisung, die Seriennummer 52344, kein Los und die Person, die sie zugewiesen hat.

    Komponenten erfassen

    Die Stückliste gibt vor, welche Arten von Komponenten in ein Werkstück verbaut werden.

  • Bildschirmfoto zweier Bereiche, jeder mit einer Plus-Schaltfläche in der Ecke. Der obere ist mit «Verriegelung» überschrieben, mit den Spalten Position, Referenz, Aktivität und «Fertigmeldung durch dieselbe Person einschränken»; seine einzige Zeile, Position 002, nennt den Vorgang Schweissen und trägt in der letzten Spalte einen grünen Haken. Der untere ist mit «Vorgangsbedingungen» überschrieben, mit den Spalten «Gilt für», Vorgangsbedingung, Revision und Version; seine einzige Zeile trägt zwei Markierungen, Start und Abschliessen, zur Bedingung VB-1 in Version 2. Jede Zeile endet in einem Bearbeiten- und einem Löschen-Symbol.

    Bedingungen für einen Vorgang festlegen

    Wer einen Vorgang ausführen darf, hängt von den geforderten Qualifikationen ab. Zusätzlich lässt sich das Vier-Augen-Prinzip vorschreiben.

  • Bildschirmfoto einer Arbeitsanweisung, wie sie die Bedienperson sieht, überschrieben mit AX 1 und darunter zwei von drei. Über die Kopfzeile laufen drei breite Schaltflächen: vorheriger Schritt, Instruktionen stoppen, nächster Schritt. Darunter zeigt eine Bleistiftskizze ein offenes rechteckiges Gehäuse in Schrägsicht von oben, über dem eine flache Deckplatte schwebt. Die Platte leuchtet blau, dünne gestrichelte Linien fallen von ihren Ecken auf ihren Platz, und ein gebogener Pfeil weist nach unten ins Gehäuse.

    Durch den Vorgang leiten

    Zu jedem Vorgang lässt sich eine bebilderte Arbeitsanweisung hinterlegen. Die Bedienperson sieht sie während der Arbeit Schritt für Schritt vor sich.

Einblicke

  • Bildschirmfoto der Liste der Produktionsaufträge, Oberfläche auf Deutsch: vier Aufträge, jeder mit Referenz, Name, Erstellungsdatum, dem zu bauenden Objekttyp, Anzahl und einem Status wie «Neu» oder «In Bearbeitung».
    Ein Auftrag legt fest, was in welcher Stückzahl gebaut wird. Die Übersicht zeigt alle Aufträge und deren Fortschritt.
  • Bildschirmfoto der Seite eines Werkstücks, Oberfläche auf Deutsch, im Reiter Arbeitsplan. Ein Vorgang, die Seitenleitwerk-Fertigung, ist in Bearbeitung; Start und Stopp sind je mit Zeit, Person und Arbeitsplatz aufgeführt.
    Zu jedem Vorgang im Arbeitsplan ist festgehalten, wann er gestartet und gestoppt wurde, von wem und an welchem Arbeitsplatz.
  • Bildschirmfoto der Stückliste desselben Werkstücks, Oberfläche auf Deutsch. Neun Positionen nennen Komponenten wie Streben, Schrauben, Muttern und Platten; zwei sind als verbaut markiert. Die erste ist aufgeklappt und zeigt, wann sie zugewiesen wurde, ihre Charge und wer sie zugewiesen hat.
    Für jede Position der Stückliste ist ersichtlich, welche Komponente verbaut wurde, aus welcher Charge und von wem.
  • Bildschirmfoto einer Vorgangsbedingung mit dem Namen «ISO Compliance & Welding», Oberfläche auf Deutsch. Sie verlangt zwei Qualifikationen, ISO 9001 Lead Auditor und Certified Welder; die Event-Liste zeigt, wann sie erstellt wurde.
    Eine Vorgangsbedingung legt fest, welche Qualifikationen jemand braucht, um den Vorgang auszuführen.
  • Bildschirmfoto des Terminals am Arbeitsplatz, Oberfläche auf Deutsch, mit dem Produktmenü für ein Seitenleitwerk: Auftragsreferenz, Produkttyp und Kennzeichnung, dazu zwei grosse quadratische Codes, einer zum Auschecken und einer für den Vorgang Seitenleitwerk-Fertigung. Unten läuft ein Zeitbalken.
    Sobald ein Werkstück eingecheckt ist, bietet das Terminal die Vorgänge an, die an diesem Arbeitsplatz ausgeführt werden können.
  • Bildschirmfoto der Komponentenzuweisung am Terminal, Oberfläche auf Deutsch, für die Seitenleitwerk-Fertigung in der Zone «Rechts». Drei offene Positionen (eine grüne Platte, eine rote Schraube und eine graue Mutter) sind je mit einem orangen Warnzeichen markiert.
    Das Terminal zeigt nur die Komponenten, die der laufende Vorgang in der bearbeiteten Zone braucht.
  • Derselbe Bildschirm nach einem Scan. Die grüne Platte steht nun unten, grün umrandet, mit Häkchen und der Kennzeichnung der verbauten Komponente; Schraube und Mutter sind noch offen.
    Jede gescannte Komponente wird ihrer Position an diesem Werkstück zugeordnet, mit der Kennzeichnung, die gelesen wurde.

Schildern Sie uns Ihren Anwendungsfall

Wir klären mit Ihnen, ob und wie sich Ihr Prozess digitalisieren lässt.